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Customer Journey

Customer Journey: verstehe deine Kundinnen

Die Beziehungen zu deinen Klientinnen sind (im besten Fall) ein Zyklus. Egal ob du gebrauchte Autos verkaufst oder Therapie anbietest: die einzelnen Schritte, die eine Kundin absolviert, sind eigentlich immer gleich:

Die Reise beginnt mit dem Auslöser. Entweder hat dein potentieller Klient einen Flyer von dir in der Hand und hat Interesse, ein persönliches Bedürfnis. Der Rücken zwickt beispielsweise. Dann wird überlegt. Gegoogelt „Was hilft bei Rückenschmerzen“ oder „Physiotherapie Wien“. Man fragt Freunden und Kollegen. Findet Online-Foren, Facebook Gruppen und Bewertungsportale. Dann schaut man sich verschiedene Angebote an. Im Netz, Flyer, Erfahrungsberichte.

Dann wird eine Entscheidung getroffen. Du erhältst den Zuschlag. Wunderbar. Deine Klientin ist mit deiner Leistung zufrieden, sie empfiehlt dich weiter und kommt selbst wieder.

Dahinter steht ein psychologischer Mechanismus: Die meisten Menschen benötigen mehrere Affirmationen, bevor sie eine Handlung setzen. Vertiefendes Wissen zum Umgang mit deinen Kunden gibt es in dem Buch von Anne M. Schüller: Touchpoints: Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute.* Managementstrategien für unsere neue Businesswelt (Dein Business) Kindle Ausgabe.

Je mehr Gelegenheiten wir unseren potentiellen Klienten bieten um „ja“ zu sagen, desto eher werden sie anbeißen. Deswegen ist es gut, eine Visitenkarte zu haben, eventuelle einen Flyer, sich in sozialen Netzen wie Facebook zu tummeln oder in branchenrelevanten Foren und Blogs tätig zu werden.

Niemand kann Erfolg garantieren. Aber er ist steuerbar.

Wir haben jede Kundin gefragt, wie sie zu Ihren Klientinnen kommt. Die erste Antwort lautet immer: Mundpropaganda. Meistens ist dies auch gleich die letzte Antwort. Solange der Kalender voll ist, braucht es auch nicht mehr. Doch was tun, wenn du 20 Klientinnen brauchst, aber nur 8 hast?

Die schlechte Nachricht: Wenn du dich nicht damit beschäftigen möchtest, wie du die Customer Journey deiner potentiellen Klientinnen steuern kannst, wirst du es schwer haben. Selbstständig sein heißt nicht nur, den Inhalt deiner gelernten Tätigkeit durchzuführen. Sondern auch, Geschäftsführerin, Buchhalterin, PR-Beraterin und Verkäuferin zu sein.

Die gute Nachricht: Du musst nicht alles können und du musst nicht alles alleine machen.

Alleine oder mit Hilfe?

Gerade bei einem so existenziellen Thema wie Businessaufbau ist es wichtig zu wissen, was man alleine schaffen kann und wobei man besser Hilfe von Expertinnen annehmen soll.

Daher unser Tipp: Ziel eins: Herausfinden, wofür ich Spezialistinnen brauche und wofür nicht. Und Ziel zwei: Mich zu befähigen, entscheiden zu können, wann ich Spezialisten zuziehen möchte und wann ich es lieber selbst tue.

So kann das Erstellen einer eigenen Homepage für kreative Menschen ein echtes Vergnügen sein, dass im hohen Maße zur Reifung des eigenen Business beiträgt. Eine eigene Homepage kann man mittlerweile mit einfachsten Mittel wie auf de.wix.com selber gestalten. Für andere ist die eigene Homepage eine Sache, die sie lieber Expertinnen anvertrauen um sich selbst mehr um andere Bereiche des Businessaufbaues zu konzentrieren.


Bilder: Tavarius / Shutterstock

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