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Online Geld verdienen als Amazon Affiliate

Ein Affiliate zu sein ist eine der beliebtesten Möglichkeiten online Geld zu verdienen. Der Online-Einzelhandelsriese Amazon hat für jeden etwas und Du kannst davon profitieren.

Also warum genau Amazon?

Im besten Fall wirst Du 10% Provision aus Amazon herausholen, aber bei den meisten Produkten nur 5-6%. Das sind keine großen Zahlen und viele Affiliate-Marketing-Gurus schlagen vor, dass Du für deine Bemühungen bei anderen Affiliate Programmen mit 25% oder sogar 50% Rendite rechnen solltest.

Du kannst andere Affiliate-Programme finden, die so viel bieten (Webhosting, Software, Glücksspiel, ein paar andere). Das Problem ist, dass sie sich in Märkten befinden, die wirklich gesättigt sind. Das Geld ist gut, aber es ist mehr als schwierig, den Traffic zu bekommen – besonders wenn Du nicht entweder (a) ein Experte bist, der etwas Neues in die Unterhaltung einbringen kann oder (b) leidenschaftlich daran interessiert bist, so dass Du bereit bist, gegen harte Konkurrenz Überstunden zu schieben.

Amazon macht es einfacher, einfach wegen der Vielfalt – so gut wie jedes Produkt, das dir einfällt, ist auf Amazon erhältlich. Wofür auch immer Du dich interessierst, Du hast die Möglichkeit deine Leidenschaft in Gewinn umzuwandeln. Und ich meine alles. Kleidung, Kochen, Computer, Handwerk, Camping, Pilze … und all das andere Zeugs, nach dem auch Du suchst.

Ich sehe Affiliate als eine Möglichkeit, Leuten zu helfen, das zu finden, was sie suchen!

OK, schauen wir uns mal an, wie Du dein Amazon-Partner-Einkommen aufbauen kannst.

2 effektive Ansätze: Indirekt oder direkt

Der indirekte Ansatz ist die Technik, die wir es beim Butterseiten-Blog verwenden. Ob Du es Blog oder Website nennst, ist irrelevant. Du brauchst eine Art selbst gehostetes Zuhause im Internet.

Du kannst dir ein Thema in einem Markt aussuchen, der deiner Meinung nach wenig Konkurrenz hat und dich dafür entscheiden. Es ist viel einfacher, zumindest für deine erste Website, wenn Du dir ein Thema aussuchen, das dich interessiert. Wie Du am besten mit einem Blog beginnst, haben wir hier geschrieben: ‚Wie Du einen Blog startest‘

Wir werden hier nicht zu sehr ins Detail zu gehen, aber was Du tun musst, ist viele mit diesem Thema verbundene Inhalte (Content) zu produzieren. Du kannst deine eigenen Ideen, Tipps und Tricks vorstellen und wenn Du nicht weiterkommst, kannst Du dir anschauen, was andere Leute gemacht haben – das nennt man ‚Nachforschung‘ – und dann deine eigene Sichtweise einbringen.

Dann musst Du nur noch Empfehlungen abgeben. Das können Bücher sein oder Töpfe und Pfannen oder Werke von Künstlern oder die neuesten Rucksäcke… was auch immer Amazon verkauft, das mit deinem Thema zu tun hat. Ein Tipp: Übertreibe es nicht, dein Publikum will nicht das Gefühl haben, in eine Dauerwerbesendung geraten zu sein.

Der direkte Weg ist der Aufbau einer Übersichtsseite. Du wirst bestimmt schon eine gesehen haben: die 5 besten Baseballschläger, die 7 besten Truthahnbräter, die 10 besten Smartphones, solche Sachen.

Ist dir jemals aufgefallen, dass die überwiegende Mehrheit dieser „unabhängigen“ Sites Produkte empfiehlt, die auf Amazon verlinkt sind? Wusstest Du auch, dass viele von ihnen eigentlich nie etwas testen?

Wie bitte!?!

Ja. Auch Top-Sites werden getestet und so wird das zb. auf Fotos ziemlich deutlich, auf denen man normalerweise Leute sieht, die mit der Site in Verbindung stehen und die Ausrüstung aktiv nutzen (vielleicht sogar Videos). Aber viele konkurrierende Websites verwenden einfach Produktbilder, die direkt von Amazon stammen.

Ist das irreführend? Ich schätze, das hängt davon ab, wie man es betrachtet. Hhmmm….. aber eigentlich nicht sehr vertrauenserweckend. Aber Du machst es mit deiner Leserschaft anders. Vertrauen muss man sich erarbeiten. Sei ehrlich und biete nur an, wo Du auch dahinterstehen kannst. Die Menschen merken so etwas und keiner will sich betrogen fühlen.

Wenn Du also den Indirekten Ansatz verfolgen willst, ist es einfacher, wenn es sich um ein Thema handelt, in dem Du dich recht gut auskennst.

Und auf diese Weise bist Du ehrlich zu den Leuten. Du sagst deine Meinung oder Du fügst die Erfahrungen anderer zusammen und ziehst deine eigenen Schlussfolgerungen.

Ein langfristiger Einkommensplan

Für welchen Ansatz Du dich auch entscheidest, das Erstellen von Inhalten braucht Zeit. Dies ist sicherlich keine Methode, um schnell reich zu werden.

Einige der größeren Websites (und einige Unternehmer, die mehrere Websites aufbauen) bezahlen freiberufliche Autoren, um die Anzahl der Artikel zu erhöhen. Wahrscheinlich wiest Du dazu nicht in der Lage sein, zumindest nicht am Anfang.

Es ist also Geduld erforderlich – was wiederum dazu führt, dass man sich für ein Thema entscheidet, für das man sich leidenschaftlich interessiert. Sonst ist das Dranbleiben echt schwierig. Das Recherchieren und Schreiben wird dir so Spaß machen. Es wird dir nichts ausmachen, es in deiner Freizeit zu tun.

Bleibe dran und irgendwann wird es sich auszahlen. Das garantiere ich dir. Wenn die Website wächst, wird sie in den Suchmaschinen immer besser werden, der Trafic wird zunehmen und das sollte dann auch mit deinem Einkommen so sein. Wenn du über „immergrüne“ Inhalte schreiben (Dinge, die heute einen Wert haben und auch in Zukunft noch relevant sein werden), dann werden Artikel auch Monate und Jahre, nachdem Du sie geschrieben hast, weiterhin die Leute anziehen.

Es gibt auch einen interessanten Nebeneffekt. Wenn ein Leser auf einen Amazon Affiliate Link in deinem Artikel klickt, verdienst Du nicht nur, wenn er genau diesen Artikel kauft, sondern bekommst auch Provision an allen anderen Einkäufen, die er binnen der nächsten 24 Stunden tätigt! Manchmal werden Leute Artikel kaufen, die gar nichts mit dem zu tun haben, worum es auf deiner Website geht. Aber sie werden auf deine Empfehlung hin zu Amazon gehen und wenn sie dort sind, werden sie sich daran erinnern, dass sie noch Tinte für ihren Drucker oder Batterien, Ohrringe für den Geburtstag der Freundin brauchen… Und das ist alles Einkommen für dich!


Bilder: Rrrainbow / Shutterstock.com und Jacob Lund, Shutterstock.com