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Tipps zum Verbessern deiner Texte

Gute Texte sind der Grundstein zum Verkauf deiner Dienstleistung. Deine Darstellung muss so gut sein, wie deine Leistung. Ansonsten glaubt man Dir dein Können nicht.

Die schlechte Nachricht: wenn deine Kernkompetenz deine Dienstleistung ist, bist Du mit gewisser Wahrscheinlichkeit keine perfekte Texterin. Die gute Nachricht: vielleicht wirst Du kein neuer Hemingway, nichtsdestotrotz lassen sich die Grundzüge des guten Textens lernen.

Wichtig dabei ist, dass es einfache Tipps sind und es leicht geht. Denn niemand hat Zeit, eine journalistische Ausbildung zu machen.

Texte haben Funktionen. In unseren Anwendungsgebieten gibt es drei wichtige:

  1. Botschaften
  2. Erklärungen
  3. Geschichten

Textbeispiele dazu: Botschaft: Willst Du endlich mal wieder richtig Durchatmen? Dann probier’ doch mal Yoga aus.

Erklärung: Um die Atemkapazität zu erhöhen, ist Bewegung und Konzentration notwendig. Yoga bietet eine Reihe Übungen, die speziell daraufhin abgestimmt sind.

Geschichte: Marta H. fühlt sich seit Jahren kurzatmig, das machte ihr Angst. Dann entdeckte sie eines Tages einen Yoga-Kurs und siehe da: nach 3 Wochen war das Problem und sogar die Erinnerung daran verschwunden.

Die Hausverstandsregel: Erklärungen verkaufen die Dienstleistung. Doch es sind Botschaften und Geschichten, die das Interesse wecken, sich Erklärungen überhaupt durchzulesen. Also zuerst die Botschaft, dann die Erklärung.

Die Regeln für gute Verkaufstexte lauten:

  1. Es geht nicht um dich, es geht um dein Publikum.
  2. Es geht immer darum, Handlungsimpulse zu setzten.
  3. Die Einstellung von Kundinnen lässt sich nicht ändern.
  4. Kundinnen sehen immer nur das Neue. Biete es ihnen an.
  5. Der Gewinn muss größer sein als die Kosten.
  6. Der erste Eindruck zählt.
  7. Emotion geht vor Information.
  8. Sei präzise.
  9. Setze nichts voraus.

Was tun mit deinen Texten?

Du möchtest Leserinnen in deine Welt hineinlassen. Mach dir bewusst, dass andere Menschen garantiert nicht auf deinem Wissensstand und wahrscheinlich nicht in deiner Welt sind. Denke daran, wenn Du etwas erklärst. Es heißt, man solle Leserinnen „abholen.“ Die Frage: Wo stehen denn die Leserinnen?

Check: Überlege Dir, wer deine Leserinnen sind und was sie wissen. Und vor allem, was sie nicht wissen. Nimm Dir deine Texte zu Hand und prüfe sie daraufhin. Wahrscheinlich kannst Du manches noch besser erklären.

Dein Text – eine Reise

So wie eine Geschichte einen Anfang, Mittelteil und Schluss hat, so sind deine Texte wie eine Reise. Sie beginnt im Hier und Jetzt, geht über zur Handlung, die Du mit deinen Klientinnen setzt und führt zu einem Ergebnis in der Zukunft. Es geht um Veränderung. Der Einsatz deiner Dienstleistung bringt die Klientin vom Heute ins Morgen.

Die Frage aller Fragen, gestellt von allen potentiellen Klientinnen dieser Welt: „Was hab ich davon?“

Check: Beantwortest Du diese Frage in deinen Texten? Ausreichend? Weit genug vorn? Denn das will jeder Mensch als allererstes wissen.

Verentkomplizieren – oder einfach vereinfachen

Check: Nimm deine Texte und kopiere Fachbegriffe heraus. Unterteile sie in allgemeine und in solche, die spezifisch für deine Methode sind. Geh davon aus, dass dein Publikum diese Begriffe nicht kennt. Du hast nun zwei Möglichkeiten: finde eine deutsche Umschreibung oder erkläre den Begriff. Ändere nun deinen Text, sodass kein unerklärter Fachbegriff mehr bleibt.

Die hohe Kunst des guten Textens: Nicht dem Publikum etwas erzählen, sondern es fühlen lassen.

Ein chinesisches Sprichwort lautet: „Erzähl’ es mir und ich werde vergessen; zeig mir und ich werde mich vielleicht erinnern, involviere mich und ich werde verstehen.“

Check: Eine einfache Technik, um das Publikum zu involvieren – stelle Fragen, die sie sich selbst beantworten sollen.

Nimm deine Kundinnen mit deinen Texten in Beschlag. Gib ihnen alle Antworten auf Ihre Fragen, die sie eventuell haben könnten, und vor allem: keep it simple und gut leserlich! Dann klappt es auch mit dem Texten. 


Bilder: tomertu / Shutterstock.com

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